Zitate aus diversen Zeitungen
Freiberger Blick
Willkommen beim "Singenden Wirt"

In der Talsperrenschänke Lichtenberg, Forststraße 7 e, ist immer etwas Besonderes zu erleben, der

"Singende Wirt" Roland Heldt

nämlich, dessen Passion der gastlichen Stätte mittlerweile den zweiten Namen gab,

"Zum Singenden Wirt".

Am Sonnabend, 28. November, ab 19.00 Uhr lädt Sie Familie Heldt zum "Tanz in den Advent" ein, mit der Hausdisco, versteht sich. (Eintritt frei/ Heimfahrt kann auf Anfrage organisiert werden). Am 13. Dezember, 14.00 Uhr - zum Adventssingen" mit der Sängergemeinschaft Burgberg greift dann selbstverständlich auch Roland Heldt wieder zum Instrument, unterhält mit erzgebirgischen Weisen. Frischer Stollen, Kaffee und Kartoffelkuchen gehören auch zum Programm.
 
Sächsische Zeitung
Hutzenabend mit eigenem Stollen
Nun stehen wieder zahlreiche Feste ins Haus. Die

Erzgebirgsweihnacht
verlangt regelrecht nach Hutzenabenden.

Für Herrn Heldt kein Problem, denn er hat alle Zutaten und beherrscht alles selbst. Vom Musizieren bis zur Weihnachtsbäckerei liegt alles in seiner Hand.
Der leidenschaftliche Wirt weiß nicht nur singend Bier zu zapfen, er ist auch ein Konditor und Bäcker. Oft bis spät in die Nacht steht er in der Küche und zaubert Torten und Kuchen und jetzt sogar Weihnachtsstollen und anderes Knuspergebäck. Da hat seine Frau gelegentlich das Nachsehen - so wird es aber wohl in vielen Gastwirtsfamilien sein. Zu den Auftritten gibt es meist erzgebirgische Volkskunst. Kinder bereichern mit ihren Instrumenten und Gesang das Rahmenprogramm. "Mit Musik geht bei mir alles besser. wenn ich einmal Stress habe, setze ich mich ans Instrument und finde Ruhe. So habe ich auch den Ruhetag der Gaststätte so gelegt, dass ich auf alle Fälle an den Proben der Sängergemeinschaft teilnehmen kann. Dieser Tag ist mir gewissermaßen heilig"
 
Die Musik gibt ihm die nötige Ruhe

Es ist wieder Vorweihnachtszeit. Auch in der Talsperrenschänke Lichtenberg ist dieses nicht zu übersehen, erst gar nicht zu überhören.

Geschmückt wie in den Wohnzimmern der Erzgebirgler stehen Räuchermänner und Nussknacker auf Regalen und Tischen, Kerzen sorgen für gedämpftes Licht in den Räumen. Roland Heldt, der Wirt, singt und spielt nicht nur zu den Hutzenabenden.

Mit Zither oder Wiener Harmonika sorgt die Vierzigjährige für die passende Stimmung. Auf besonderen Wunsch setzt er sich auch einmal an das alte Klavier im Gastraum, entlockt ihm die verschiedensten Lieder - vom Volkslied bis zum Stimmungsknaller. Die Gäste bekommen ihr Ständchen auch am Tisch "seviert". "Hauptsächlich Liedergut aus dem Erzgebirge ist gefragt, denn viele Leute kommen gerade deshalb hierher. So haben auch sie der Gaststätte den Beinamen "Zum Singenden Wirt" gegeben", erzählt Heldt. Der persönliche, familiäre Kontakt zu seinen Gästen ist ihm sehr wichtig und ganz normal ist es, dass er mit ihnen gemeinsam am Tisch musiziert und singt.

Begonnnen hat Herr Heldt mit einem Imbiss im ehemaligen Bauleitungsgebäude der Talsperre, zwischen 1995 und 1998 wurde dann kräftig um- und ausgebaut. "Es war eine Mordsarbeit" erinnert er sich, der dabei als Abrissarbeiter, Tiefbauer, Rohrleger, Maurer, Zimmermann, Maler oder Innenarchitekt fast alles in Eigenleistung erbracht hat.
Eröffnet wurde die Talsperrenschänke an der Forststraße am 1. Februar 1998.

1981 von Zwickau nach Lichtenberg gekommen, war Rolant Heldt als Wasser- und Staumeister an der Talsperre beschäftigt. "Es war uns von Anfang der verwirklichte Traum, vom Trubel der Stadt in die Ruhe des Waldes zu kommen", erzält Ehefrau Elvira. Im Ort und der Region hatte sich der Sänger und Musiker schnell und intensiv eingelebt. Er wurde Mitglied und Leiter des Chores vom Kondensatorenwerk Mulda und der stellvertretende Chorleiter der Sängergemeinschaft Burgberg", in der er sich auch heute noch stark engagiert. So hat er die Sängergemeinschaft vom überwiegend klassischen Musikstil auf die mehr volkstümliche Art umgestellt.

 
Freie Presse
Wirt singt zur Zither und erzählt Geschichten

Gemütlich wird es morgen beim dritten Hutzennachmittag dieser Adventszeit in der Lichtenberger "Talsperrenschänke".

Seit der Eröffnung seiner Gaststätte betreut Wirt Roland Heldt die Besucher auch musikalisch, und das brachte ihm den Beinahmen "Singender Wirt" ein.

So gehört es schon zur Tradition, dass in der Weihnachtszeit erzgebirgische Nachmittage stattfinden - mit Räuchermann, Lichterengel, Bergmann sowie hauseigenem Stollen und duftendem Kaffee. Roland Heldt greift zu Zither und "Ziehkästl" und erzählt erzgebirgische Geschichten. Irgenwie schafft es es mit seiner Stimme immer wieder, sich in die Herzen der Zuhörer zu singen.
 
Wunderbarer Nachmittag

So auch am vergangenen Sonntag, als beispielsweise Familie Wustmann aus Störnewitz bei Meißen unter den Gästen saß. Sie waren von der gemütlichen Atmosphäre und dem Können des Singenden Wirtes angetan.

"Wir waren als Freunde des Ergebirges ganz einfach auf den heutigen Tag gespannt und erlebten einen wunderbaren Nachmittag", so die beiden Wustmanns.

 
Alte Harmonika gespielt

Musikalische Nachmittage mit dem Singenden Wirt gibt es in der "Talsperrenschänke" von Januar bis Dezember, aber erzgebirgische Hutzennachmttage stehen nur in der Weihnachtszeit auf dem Programm.

Der nächste findet morgen, 14.00 Uhr statt und am 19. Dezember tritt die Sängergemeinschaft "Burgberg" Lichtenberg auf.

Roland Heldt freut sich, dass sein Publikum immer jünger wird. Bisher waren es schon tausend Menschen, denen der Heimatfreund Roland Heldt das Erzgebirge musikalisch und kulinarisch näher brachte. Der heutige Wirt wuchs in der Zwickauer Gegend auf. Zu Hause war Hausmusik an der Tagesordnung. Beim Stöbern auf dem Oberboden fand er einmal eine alte Harmonika. Er gab nicht eher Ruhe, bis er dieses Instrument beherrschte. Schon als Zehnjähriger trat er gemeinsam mit seiner Mutter in der Schule und im Bekanntenkreis mit Volksmusikdarbietungen auf. Heldt erinnert sich noch genau an den Moment, als ihm nach einem Auftritt jemand aus dem Publikum eine Konzertzither schenkte. "Da dieses Instrument ziemlich schwer zu erlernen ist, war gerade das Beherrschen der Zither für meinen weiteren Lebensweg bestimmend", sagt er heute.

1982 verschlug es ihn aus beruflichen Gründen an die Lichtenberger Talsperre. Er arbeitete auch im damaligen Dorfclub mit und wurde Mitglied der S ängergemeinschaft "Burgberg". Dabei kam ihm seine Chorleiterausbildung zugute.

Später schrieb er als Heimatfreund das "Lichtenberglied" und rief 1997 das Talsperrensingen ins Leben.

 
Singender Wirt

Musikalisch geht es beim "Singenden Wirt" zu.

An der Talsperre Lichtenberg im Gimmlitztal gelegen, jubeln die Gäste, wenn Wirt Roland Heldt seine Zither holt und das selbst komponierte "Lichtenberg Lied" singt.

"Dazu ein kühles Bier vom Fass und die Alltagssorgen fallen ab", da freuen sich seine Gäste und schätzen neben den Sangeskünsten die freundliche und zuvorkommende Art von Roland Heldt.

"Lichtenberg, Lichtenberg, im schönen Gimmlitztal..." Wenn Wirt Roland Heldt mit seiner warmen, weichen Stimme Lieder wie dieses anstimmt, dazu seine Zither zupft oder die Harmonika spielt, ziehen ringsum Gemütlichkeit und Frohsinn ein. Dann lehnt man sich auf seinem Holzstuhl zurück, schiebt satt und friedlich den Teller von sich und nippt versonnen an seinem Glas Bier. Und mancher Gast ertappt sich dabei, dass er leise mitsingt oder hin und wieder gar ein Tränchen der Rührung zerdrückt.
 
Morgenpost
Beim "Singenden Wirt" von Lichtenberg

Zu Schmaus und frohem Gesang lädt die Talsperrenschänke  in Lichtenberg / Erzgebirge ein.

Denn nicht umsonst trägt sie den verlockenden Beinamen "Zum Singenden Wirt".

Bei Roland Heldt kommt die Heimatmusik so recht von Herzen. Über 200 Lieder kennt der stattliche Wirt mit dem schwarzen Vollbart, viele davon hat er selbst komponiert.

Auch die Instrumente brachte er sich selbst bei. Ab Oktober lädt er Sonntagnachmittag zum Singen ein. Und vor allem zur Weihnachtszeit sorgt er für Romantik bei hausgebackenem Stollen, Feuerzangenbowle und erzgebirgischen Zitherklängen.

Nicht nur auf musikalischem Gebiet ist Roland Heldt ein Talent. Aus dem einst unansehnlichen Flachbau neben dem Talsperren-Staudamm zauberte er größtenteils mit eigener Hände Arbeit, ein wahres Schmuckstückchen. Mit hellem Holz verkleidete er die Wände, versah sie liebevoll mit Luken, Türen und Fensterläden. Auch die Bauernmöbel und selbst die Tierfiguren wie Mäuschen und Häschen sind aus hellem Holz. In solcher Umgebung schmeckt es doppelt gut, was die Küche aus Hausmannskost und regionalen Spezialitäten zu bieten hat, wie zum Beispiel Gimmlitztaler Zwiebelbraten oder Schwarzbierfleisch.

Talsperrenschänke, Forststraße 7 e, Lichtenberg, Telefon 037323 / 50094